Warum euch der Koop-Shooter Livelock sofort in seinen Bann ziehen wird

In diesem kooperativen Top-Down-Shooter kämpft ihr mit bis zu zwei anderen Spielern gegen die Vorherrschaft der Maschinen.

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Veröffentlicht am 24. April 2017 von Stefan Kluger

Die Welt, wie wir sie kennen, ist nicht mehr. Stattdessen wütet ein erbitterter Kampf gegen übermächtige Maschinen, die Chaos und Zerstörung mit sich bringen. Ihr seid einer der letzten verbliebenen Capital Intellects, die letzte Bastion gegen den sicheren Untergang, und verfügt über die Möglichkeit, eine von drei mächtigen Hüllen zu beseelen – Hex, Vanguard oder Catalyst. Holt euch die Welt zurück und belebt die menschliche Rasse wieder! Mit Unterstützung von Publisher Perfect World Entertainment, bekannt für seine MMO-Werke Neverwinter und Star Trek Online, entwickelte Tuque Games hier eine intensive und aufregende Spielerfahrung.

Im Zuge der Oster-Angebote ist Livelock um satte 60% reduziert und jetzt um nur 7,99 Euro (statt 19,99 Euro) käuflich zu erwerben. Aber beeilt euch, denn dieser und zahlreiche andere Deals gibt es nur noch bis zum 26. April 2017!

Im Folgenden erfahrt ihr alles, was ihr über Livelock wissen müsst, um euch noch heute in die Schlacht gegen jene herrschsüchtigen Roboter zu stürzen.

Die Story

Die Geschichte wurde unter anderem von Co-Autor Daniel H. Wilson ersonnen, der sich bereits mit dem Roman Robopocalypse einen Namen machte. Und auch hier gibt es schnörkellose Science-Fiction-Kost, allerdings mit genügend Feinheiten, um sich von der Konkurrenz abzuheben.

Die menschliche Rasse, stark geschwächt durch Gamma-Strahlung über viele Jahre hinweg, erfährt von einem großen Unglück, das die Erde in 10 Jahren heimsuchen soll. Um die Spezies dennoch zu bewahren und bestenfalls gleich noch weiter zu entwickeln, wird menschliches Bewusstsein in Datenbanken bewahrt; später soll es Maschinen implementiert werden. Drei Personen starten dieses gewagte Experiment: ein Wissenschaftler, ein Cyber-Athlet und ein trainierter Soldat.

Nachdem sich der Erstversuch als großer Erfolg herausstellt, beginnt die Menschheit mit Massen-Uploads ins Mainline Network, bestehend aus drei großen Datenbanken in den Großstädten Tokyo, New York und Moskau. Die Super-KI SATCOM wird ins All geschickt, um bei der ersten sicheren Gelegenheit nach der drohenden Katastrophe einzugreifen: Sie soll die menschliche Rasse wieder reaktivieren. Doch es wäre keine dystopische Zukunftsvision, würde nicht etwas katastrophal in die Hose gehen.

Und so fegt das eintretende Unheil nicht nur praktisch den gesamten Planeten leer, es beschädigt auch die überlebensnotwendigen Speicherbänke; gewalttätige Maschinen, Chaos und Zerstörung sind die Folge. SATCOM hat nur eine vernünftige Möglichkeit: Die drei ursprünglichen Uploads wiederherzustellen, um den Menschen einen letzten Funken Hoffnung zu geben. So beginnt euer Abenteuer.

Das Gameplay

Das Spiel bietet im Grunde klassische Kost, ist ein Top-Down-Shooter der alten Schule. Ihr bahnt euch den Weg durch die feindliche Umgebung, indem ihr alles und jeden eliminiert, was nicht bei Eins aus der Schussbahn ist. Natürlich dürfen dabei diverse Pickups und das Aufleveln des eigenen Charakters nicht fehlen. Und nachdem ihr euch für einen der Helden entschieden habt, stürzt ihr euch entweder in die Kampagne, die rund 20 Missionen umfasst, oder ihr prüft eure Fähigkeiten in einem Survival-Horde-Modus. Beide Spielarten stehen allein oder im Team zur Verfügung – online sowie offline.

Jeder Charakter verfügt über eine Startwaffe, einen Nahkampf-Angriff sowie eine Ausweichrolle. Während ihr euer Alter Ego bis zu Level 30 ausbaut, schaltet ihr passive Skills und zusätzliche Waffen frei – und von letzteren gibt es wahrlich eine Menge. Diese Friedensstifter sind mittels Upgrades in vielerlei Hinsicht ausbaufähig – höhere Durchschlagskraft, schnelleres Nachladen, mehr Munition und so weiter. Und mit den drei vorhandenen Schwierigkeitsgraden ist für jede Shooter-Natur die passende Herausforderung dabei – Autonomous (leicht), Emergent (normal) und Singular (schwer).

Das Design der Areale legt seinen Fokus eindeutig auf spielerische Finessen. Umkreist Feinde, verschanzt euch hinter schützenden Mauern oder überrascht eure Gegner mit einem Frontalangriff; Hauptsache, ihr habt ein geeignetes Rezept gegen diese unerbittliche Übermacht bei der Hand. Da kommen diverse Pickups (Lebensenergie, Schilde, Geld und mehr) natürlich besonders günstig, wenn ihr gerade aus dem letzten Loch pfeift. Denn es gibt keine Verschnaufpause: Das nächste Zwischenziel wartet sicher bereits auf Durchführung – sei es eine Eskort-Mission, ein Verteidigungsauftrag oder die Zerstörung einer besonders großen, furchteinflößenden Maschine.

Die Widersacher im Abenteuer sind allesamt Roboter, doch besteht hierbei eine große Vielfalt. Manche ähneln optisch Hunden oder Käfern, während andere wiederum klassische Sci-Fi-Maschinenwesen darstellen. Falls sie eher kleiner geraten sind, rechnet lieber damit, dass gleich noch ein Dutzend von ihnen um die Ecke kommt. Andererseits beansprucht manchmal ein einzelner Gegner ob seiner schieren Größe und Zerstörungskraft eure gesamte Aufmerksamkeit, obgleich noch andere Feinde im Anmarsch sind. Dann ist zu hoffen, dass ihr auf die Unterstützung eines Freundes zählen könnt, um den drohenden Untergang noch einmal abzuwenden – oder ihr verfügt einfach über bemerkenswert gute Reflexe und Nerven aus Stahl.

Die Grafik

Livelock ist jene Art von Spiel, wo die Optik sehr wohl von Bedeutung ist. Und glücklicherweise liefern die Entwickler auch in diesem Bereich. Obgleich es eine großteils trostlose Welt ist, wirkt sie dennoch lebendig, steckt voller Energie. Wenn ihr gerade wieder mal durch eine Wand pflügt oder Löcher in den Boden schießt, fällt es besonders ins Auge, wie gut und akkurat die Umgebung auf eure Aktionen reagiert.

Und auch das Spiel von Licht und Schatten kann sich sehen lassen: Egal, ob riesige Brocken von der Decke fallen, Feinde um die Ecke biegen oder gerade ein Gebäude in sich zusammenfällt – die Details in diesem Bereich sind stets überzeugend – und warnen zudem vor so manch drohender Gefahr.

Die Charaktermodelle sind ebenso scharf und griffig wie die der gegnerischen Roboter. Wie sich die in den grauen Kulissen am besten sehen lasse? Feuer voraus! Denn exzessiver Waffeneinsatz – es geht eigentlich nicht anders, wollt ihr überleben – lässt die regelmäßig dunklen Bereiche im Spiel plötzlich hell aufleuchten, vorzugsweise in Neonfarben. Dabei verfügt jeder Charakter über ein eigenes Farbschema: Waffen und Munition der Helden Hex, Vanguard und Catalyst unterscheiden sich also auch stets optisch, was einer besseren Orientierung in den ausufernden Schlachten sehr zuträglich ist.

Der Sound

Welche Effekte klingen großartiger? Die Klänge, wenn ihr mit Space-Rifle, Shotgun und Raketen die gegnerische Panzerung durchbrecht, oder die metallischen Geräusche, wenn ihr eure Feinde mit fetten Nahkampf-Moves zu Brei schlagt? Einigen wir uns auf unentschieden; denn der Sound in Livelock unterstreicht in jeder Situation perfekt die intensive Grundstimmung des Spiels.

Und obwohl es nur so kracht und donnert, die Bedrohung oftmals allgegenwärtig scheint, lernt ihr bereits nach kurzer Zeit, die unterschiedlichen Geräusche richtig zu deuten. Schwerfälliges Stampfen, mechanisches Knurren oder nervenaufreibendes Klirren – jeder Gegnertyp kann bereits identifiziert werden, bevor er sichtbar wird; ein wichtiges strategisches Element, das nicht selten über Leben und Tod entscheidet.

Sogar die Zerstörung von Wänden, Autos und sonstigen Objekten hat auch akustisch einiges zu bieten – und macht obendrein eine Menge Spaß! Wobei besonderes Lob den Roboter-Stimmen in diesem Shooter gebührt: Während die drei Protagonisten über eigene Persönlichkeiten und ausdrucksstarke Stimmen verfügen, sind es die Laute der Feinde, die am meisten unter die Haut gehen. Bereits nach nur fünf Minuten in der Kampagne wird klar, mit welch schrecklicher Tyrannei ihr es hier zu tun bekommt. Dabei klingen die gesprochenen Worte eine Mischung aus Megatron und einer weiteren, bislang unbekannten Teufelei.

Livelock und andere Oster-Angeboten im Digi-Tal

Neben Livelock warten im PlayStation Store noch unzählige andere tolle Spiele im Rahmen der Oster-Angebote darauf, von euch entdeckt zu werden – aber nur noch bis zum 26. April! Schaut einfach im PlayStation Store vorbei und durchstöbert den prall gefüllten Katalog!

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